Entwicklungen

Zweistufiges Studienmodell gemäss Bologna

Grafik mit Hörsaal und Strasse

Der Fachhochschulrat der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) erliess am 5. Dezember 2002 Richtlinien für die Umsetzung der Erklärung von Bologna an den Fachhochschulen (FH) und an den Pädagogischen Hochschulen (PH). Diese Richtlinien haben die gesamtschweizerische Koordination der umfassenden Studienreform sichergestellt, die mit der „Erklärung von Bologna“ im Jahre 1999 europaweit initiiert wurde. 2005 wurden die Anerkennungsreglemente dahingehend geändert, dass die formalen Voraussetzungen für die Umstellung der Studiengänge der Lehrerinnen- und Lehrerbildung auf die Bachelor- und Masterstudiengänge gegeben sind. Die Bologna-Reform ist sehr schnell umgesetzt worden. Sie ist in der Ausbildung für Vorschul- und Primarschullehrpersonen abgeschlossen. Bis zum Jahr 2010 sollen sämtliche Studiengänge auf das neue, zweistufige Studienmodell umgestellt sein.

Hochschullandschaft

Im Rahmen der Reform „Hochschullandschaft Schweiz“ sollen auch die Pädagogischen Hochschulen (PH) in den schweizerischen Hochschulraum integriert und in die Gesamtsteuerung des Hochschulwesens einbezogen werden. Demzufolge sollen die Pädagogischen Hochschulen in das künftige Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG) aufgenommen werden, wobei sie weiterhin ausschliesslich kantonal finanziert werden sollen.

Weiterführendes Kapitel

Pädagogische Hochschulen/Einrichtungen der Lehrerinnen- und Lehrerbildung

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